Photoshopen

Servus,

es gibt „Shopping“-Möglichkeiten, da geht selbst ein Fotograf gerne shopen und zwar wenn es ums photoshopen geht.

Spaß beiseite!

Bei meinem letzten Foto Spaziergang bin ich über ein Motiv gestoßen, welches mich auf eine Idee gebracht hatte.

Folgendes Foto war der Auslöser:

Schaut Euch das Foto einmal genauer an. Auf den ersten Blick schaut es nur nach einem Baum aus, der ein Schild überwuchert. Bei genauer Betrachtung wird erkennbar, dass dieser Baum einen Mund, Nase, Augen und dicke Backen hat. Genau da kommt meine Idee ins Spiel.

Jetzt kommt die Umsetzung ins Spiel.

Die Augen könnten geschlossen bleiben nach dem Motto „Mmmmmh … lecker!“. Doch dies war nicht ausreichend für mich. Ich wollte die Augen geöffnet darstellen. Doch woher Augennehmen, die auch noch zu einem Baum passen. Gut das ist eine recht individuelle Entscheidung.

Auf der gleichen Tour hatte ich einen Graureiher fotografiert.

Dessen Auge fand ich sehr sympatisch. Also entschied ich, dieses Auge soll es sein. Doch zu erst mussten die Augen des Baumes Vorbereitet werden.

Dazu wurden die „Augen“ geöffnet in dem jedes einzelne Augenlied mit dem Lasso-Werkzeug ausgewählt und in eine eigene Ebene (Strg-J während Auswahl) gesetzt. Diese einzelnen Ebenen wurden über „Bearbeiten > Transformieren > Verformen“ so veränder, dass die „Augen“ geöffnet sind.

Das Auge des Graureihers wurde mittels Lasso-Werkzeug selektiert und als neue Ebene in das Baum-Bild eingefügt.

Das Reiherauge muss nun in Form gebracht werden, ohne dass sich die Pupille ändern. Dies wurde dadurch realisiert, dass der runde Teil des Augen mittels Auswahlellipse-Werkzeug selektiert wurde, die Auswahl umgekehrt und somit die Umrandung auf eine getrennte Ebene gebracht werden. Die Umrandung wurde mittels  „Bearbeiten > Transformieren > Verformen“ in Form gebracht, so dass das Auge von Ecke zu Ecke eingepasst wurde.

Damit der Baum noch ein paar schöne moosige Haare bekommt, wurde der obere Teil am Stamm mittels Stempel wegretuschiert. Anschliessend musste ein passendes Foto mit Moos gefunden werden, wo Stück für Stück heraus kopiert werden konnte damit die Haar … ehm Moospracht entstehen konnte.

Das folgende Foto erschien mir dafür als geeignet.

Nun mussten die Moosstücke nur noch richtig platziert werden.

Schluss wurden alle Ebenen auf eine reduziert und eventuell vorhandene Lücken, welche beim Verformen entstanden sind, mit Hilfe des Stempels repariert.

Und fertig war das Bild.

Èt viola!